Bio ist Verantwortung.
Nachhaltigkeit, faire Partnerschaften und hochwertige Bio-Lebensmittel bilden seit jeher das Fundament von BIOGAST. Als verlässlicher Partner für die Gastronomie und Großverbraucher stehen wir für ein Wirtschaften im Einklang mit Mensch, Tier und Umwelt. Was heute als nachhaltiges Handeln bezeichnet wird, ist für uns seit unserer Gründung gelebte Überzeugung.
Gemeinsam mit unseren Produzentinnen und Produzenten sowie Kundinnen und Kunden entwickeln wir diesen Weg konsequent weiter. Wir setzen auf langfristige Beziehungen, transparente Lieferketten und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Denn wir sind überzeugt: Eine zukunftsfähige Lebensmittelversorgung beginnt mit bewusstem Handeln – und mit Bio aus gutem Grund.
Unsere CSR-Felder.
Partnerschaft statt Profitgier.
Aus gutem Grund.

Verantwortung statt Chemie-Keule.
Aus gutem Grund.

Vielfalt statt leerer Meere.
Aus gutem Grund.

Würde statt Massenware.
Aus gutem Grund.

Wurzeln statt Weltreise.
Aus gutem Grund.

Wälder statt Kahlschlag.
Aus gutem Grund.
Partnerschaft statt Profitgier. Aus gutem Grund.
„Fairness“ ist ein oft genutztes Schlagwort. Doch wirkliche Gerechtigkeit im gemeinsamen Handel erfordert mehr als nette Worte. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsinitiative engagieren wir uns für Handelsbeziehungen, die nicht auf Ausbeutung, sondern auf Wertschätzung basieren. Ein besonderes Augenmerk gilt Partnerbetrieben außerhalb der EU. Um zu verstehen, warum wir uns konsequent für fairen Handel einsetzen, muss man die Realität der Märkte betrachten.
Im konventionellen Handel diktiert oft der niedrigste Preis das Geschehen. Die Folgen für Produzenten sind fatal:
- Preisdruck & Armut:
Schwankende Weltmarktpreise führen oft dazu, dass Bauernfamilien ihre Produktionskosten nicht decken können. Existenzsichernde Einkommen bleiben ein unerreichbarer Traum. - Anonyme Lieferketten:
Wo Ware nur eine Nummer ist, fehlt die Verantwortung. Soziale Missstände, Diskriminierung und mangelnder Arbeitsschutz werden oft ignoriert. - Kinderarbeit:
Wenn Eltern nicht genug verdienen, müssen oft die Kinder mitarbeiten, statt zur Schule zu gehen. Ein Teufelskreis der Armut entsteht.
Zertifizierter fairer Handel (wie z.B. FAIRTRADE) bricht diese Logik auf. Er garantiert Mindestpreise, die als Sicherheitsnetz gegen Preisschwankungen fungieren. Zusätzlich wird eine Prämie gezahlt, über deren Verwendung – etwa für den Bau von Schulen, Brunnen oder medizinische Versorgung – die Gemeinschaften demokratisch entscheiden. Strenge Standards verbieten ausbeuterische Kinderarbeit und Zwangsarbeit.
Für BIOGAST gehören ökologische und soziale Verantwortung untrennbar zusammen. Echter Bio-Landbau ist immer auch gelebter Arbeitsschutz, da Bauern und Pflücker keinen giftigen Pestiziden ausgesetzt sind. Wir pflegen langfristige Lieferbeziehungen auf Augenhöhe und suchen den direkten Kontakt zu den Menschen hinter dem Produkt. Wir fördern Lieferanten, die Bio-Qualität mit echter sozialer Verantwortung verknüpfen.
Verantwortung statt Chemie-Keule. Aus gutem Grund.
Wahre Bio-Qualität hört nicht beim Essen auf – doch der Preis, den die Natur für konventionelle Sauberkeit zahlt, ist oft zu hoch. Im Rahmen unserer Kategorie „Öko“ setzen wir uns aktiv für Nachhaltigkeit im Non-Food-Bereich ein und kennzeichnen ökologische Alternativen transparent. Um die Dringlichkeit unseres Handelns zu verstehen, lohnt ein Blick auf die gravierenden Unterschiede in der Zusammensetzung:
Die Verwendung herkömmlicher Reinigungsmittel und konventioneller Kosmetik ist einer der größten Treiber der schleichenden Umweltbelastung:
- Erdöl statt Pflanzenkraft:
Viele konventionelle Tenside basieren auf endlichem Erdöl statt auf nachwachsenden Rohstoffen. Die Förderung und Verarbeitung verbrauchen massive Ressourcen und heizen die Klimakrise weiter an. - Belastung der Gewässer:
Durch schwer abbaubare Inhaltsstoffe und flüssige Polymere gerät unser Wasserkreislauf unter Druck. Was in unser Abwasser gelangt, geht uns alle an – denn Kläranlagen können diese Stoffe oft nicht vollständig filtern. - Risiko für den Körper:
Synthetische Duftstoffe, Parabene und Silikone können die natürliche Hautbarriere schwächen und Allergien auslösen. Was eigentlich pflegen soll, wird so zur Belastung für Mensch und Umwelt.
Zertifizierte Naturkosmetik und ökologische Reinigungsmittel zeigen, dass es anders geht. Hier sind Mikroplastik, Silikone und erdölbasierte Tenside streng verboten. Es kommen waschaktive Substanzen auf pflanzlicher Basis (z. B. Zuckertenside) zum Einsatz, die vollständig biologisch abbaubar sind.
Obwohl zertifizierte Naturprodukte ökologisch deutlich besser sind als konventionelle, forcieren wir Produkte, die noch einen Schritt weitergehen. Wir fördern den Einsatz regionaler Rohstoffe und innovative Verpackungslösungen. Das schont nicht nur die Gewässer, sondern stärkt auch die heimischen Kreisläufe und verkürzt Transportwege massiv.
Vielfalt statt leerer Meere. Aus gutem Grund.
Fisch gilt als wertvolles Lebensmittel – doch der Preis, den die marinen Ökosysteme dafür zahlen, ist oft zu hoch. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsinitiative setzen wir uns aktiv für den Schutz der Bestände und die Förderung heimischer Alternativen ein und kennzeichnen nachhaltige Fangmethoden transparent. Um die Dringlichkeit unseres Handelns zu verstehen, lohnt ein Blick auf die gravierenden Unterschiede in der Gewinnung:
Die industrielle Hochseefischerei und konventionelle Massenzucht sind die größten Treiber für das Ungleichgewicht in unseren Gewässern:
- Plünderung der Ozeane:
Riesige Trawler-Flotten fischen die Meere buchstäblich leer. Grundschleppnetze pflügen den Meeresboden um und zerstören dabei jahrhundertealte Korallenriffe und wichtige Brutstätten unwiederbringlich. - Sinnloser Beifang:
Delfine, Meeresschildkröten und Jungfische verenden millionenfach qualvoll in den Netzen, nur um als „Abfall“ wieder über Bord geworfen zu werden. Die Artenvielfalt schwindet dramatisch zugunsten maximaler Fangquoten. - Fragwürdige Aquakultur:
In konventionellen Zuchtfarmen leben Fische oft auf engstem Raum. Der massive Einsatz von Antibiotika, Chemikalien und nicht nachhaltigem Fischmehl belastet die umliegenden Gewässer und gefährdet die Qualität des Endprodukts.
Zertifizierte Bio-Aquakultur und nachhaltige Wildfang-Methoden zeigen, dass es anders geht. Hier sind Grundschleppnetze streng verboten. In der Bio-Zucht haben die Tiere deutlich mehr Platz, erhalten biologisches Futter ohne Gentechnik und prophylaktische Medikamente sind untersagt. Die Gewässerqualität wird streng überwacht.
Obwohl zertifizierter Meeresfisch ökologisch besser ist als konventioneller, forcieren wir Produkte aus heimischen Gewässern. Wir fördern die österreichische Bio-Teichwirtschaft mit Forelle, Saibling und Karpfen. Das schont nicht nur die weltweiten Bestände, sondern stärkt auch kleinbäuerliche Strukturen in Regionen wie dem Waldviertel oder Kärnten und garantiert durch kurze Transportwege maximale Frische.
Würde statt Massenware. Aus gutem Grund.
Fleisch, Milch und Eier sind in Österreich fest verankerte Grundnahrungsmittel – doch der Preis, den das Lebewesen dafür zahlt, ist in der konventionellen Haltung oft zu hoch. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsinitiative setzen wir uns aktiv für die Förderung echter Tierwohl-Standards ein und kennzeichnen Produkte aus artgerechter Haltung transparent. Um die Dringlichkeit unseres Handelns zu verstehen, lohnt ein Blick auf die gravierenden Unterschiede im Stall:
Die industrielle Intensivtierhaltung ist einer der größten Treiber für Tierleid und ökologische Fehlentwicklungen:
- Leben auf Beton:
In der konventionellen Mast fristen Schweine und Rinder ihr Dasein oft auf engstem Raum, häufig auf sogenannten Vollspaltenböden ohne Stroh. Das natürliche Bedürfnis nach Wühlen, Ruhen oder Bewegung wird systematisch unterdrückt. - Leistung statt Gesundheit:
Hochleistungskühe und Masthühner sind auf maximalen Ertrag in kürzester Zeit gezüchtet. Diese „Turbo-Zucht“ führt oft zu massiven gesundheitlichen Problemen bei den Tieren und macht den routinemäßigen Einsatz von Medikamenten notwendig. - Importe im Futtertrog:
Während auf dem Teller Regionalität suggeriert wird, landet im Trog oft gentechnisch verändertes Soja aus Übersee. Für dieses Kraftfutter wird andernorts Natur zerstört, während heimische Eiweißquellen vernachlässigt werden.
Die biologische Landwirtschaft zeigt, dass es anders geht. Hier sind präventive Antibiotikagaben und reine Spaltenböden verboten. Die Tiere haben Anspruch auf Auslauf ins Freie, frische Luft und Tageslicht. Die Fütterung erfolgt fast ausschließlich mit biologischem, gentechnikfreiem Futter, das vorwiegend vom eigenen Hof oder aus der Region stammt.
Obwohl gesetzliche Mindeststandards existieren, forcieren wir Produkte, die weit darüber hinausgehen. Wir fördern den Absatz von Lebensmitteln aus österreichischer Bio-Landwirtschaft. Das sichert nicht nur den Tieren ein würdevolles Leben, sondern stärkt auch die bäuerlichen Familienbetriebe in der Region und garantiert kürzeste Transportwege.
Wurzeln statt Weltreise. Aus gutem Grund.
Lebensmittel sind heute rund um die Uhr global verfügbar – doch der Preis, den das Klima und die Qualität dafür zahlen, ist oft zu hoch. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsinitiative setzen wir uns aktiv für die Stärkung heimischer Kreisläufe und die Verfügbarkeit bioregionaler Produkte ein. Um die Sinnhaftigkeit unseres Handelns zu verstehen, lohnt ein Blick auf die Folgen des globalen Warenverkehrs.
Die Entkopplung von Ort und Erzeugung ist relevanter Treiber für Umweltbelastung und Qualitätsverlust:
- Ökologischer Unsinn: Für Lebensmittel, die um die halbe Welt reisen, werden durch Flug- und LKW-Transporte große Mengen CO₂ ausgestoßen. Besonders gravierend ist die Ökobilanz, wenn Produkte aus Übersee importiert werden, obwohl sie zeitgleich auch in unserer Umgebung Saison hätten.
- Kompromisse beim Geschmack: Damit Obst und Gemüse wochenlange Transporte überstehen, wird oft unreif geerntet und künstlich nachgereift. Das volle Aroma und wichtige Vitalstoffe können sich so kaum entwickeln – die Produkte bleiben oft geschmacklich blass und verlieren an Nährwert.
- Geschwächte Regionen: Importware zu Dumpingpreisen setzt heimische Betriebe unter massiven Druck. Die Wertschöpfung fließt oft an internationale Großkonzerne ab, während das Bauernsterben vor der eigenen Haustür voranschreitet und lokale Arbeitsplätze verloren gehen.
Die österreichische Landwirtschaft zeigt, dass es anders geht. Hier reifen die Lebensmittel an der Pflanze aus und haben Zeit, ihren vollen Charakter zu entfalten. Kurze Transportwege reduzieren den CO₂-Fußabdruck, und das Geld landet dort, wo die Arbeit geleistet wird: bei den Erzeugern vor Ort.
Obwohl „regional“ ein wichtiger Schritt ist, forcieren wir Produkte, die konsequent bioregional sind. Wir fördern Partnerschaften mit heimischen Bio-Landwirten. Das schont nicht nur das Klima durch minimale Wege, sondern sichert auch eine faire Wertschöpfung für die bioregionale Landwirtschaft und garantiert echten Geschmack ohne lange Lagerung.
Wälder statt Kahlschlag. Aus gutem Grund.
Palmöl ist das weltweit am häufigsten verwendete Pflanzenöl – doch der Preis, den die Natur dafür zahlt, ist oft zu hoch. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsinitiative setzen wir uns aktiv für die Reduktion und den Ersatz von Palmöl ein und kennzeichnen palmölfreie Produkte transparent. Um die Dringlichkeit unseres Handelns zu verstehen, lohnt ein Blick auf die gravierenden Unterschiede in der Gewinnung:
Der konventionelle Anbau von Ölpalmen ist einer der größten Treiber der weltweiten Naturzerstörung:
- Raubbau am Regenwald: Für konventionelle Plantagen werden riesige Flächen tropischer Regenwälder gerodet oder niedergebrannt. Dies zerstört unwiederbringlich die „Grüne Lunge“ unseres Planeten.
- Verlust von Lebensraum: Orang-Utans, Tiger und unzählige andere Arten verlieren ihre Heimat. Die Biodiversität schwindet dramatisch zugunsten riesiger, artenarmer Monokulturen.
- Chemie-Einsatz: Synthetische Düngemittel und giftige Pestizide belasten Böden und Grundwasser und gefährden die Gesundheit der Plantagenarbeiter.
Zertifiziertes Bio-Palmöl zeigt, dass es anders geht. Hier sind Brandrodung und Kahlschlag von Primärwäldern streng verboten. Es kommen keine synthetischen Spritzmittel zum Einsatz, und die Bodenfruchtbarkeit wird durch natürliche Kreisläufe erhalten. Auch soziale Standards für Arbeiter sind oft fester Bestandteil der Zertifizierung.
Obwohl Bio-Palmöl ökologisch deutlich besser ist als konventionelles, forcieren wir Produkte, die „Frei von Palmöl“ sind. Wir fördern den Einsatz hochwertiger, heimischer Fette. Das schont nicht nur den Regenwald, sondern stärkt auch die bioregionale Landwirtschaft und verkürzt Transportwege massiv.
